Praktikum vor der Ausbildung: Drei Fragen, die zählen
Nicht jedes Pflichtpraktikum bringt Klarheit. Diese drei Fragen trennen nützliche Einblicke von Beschäftigungstherapie.
Ein Praktikum ist nur dann Orientierungshilfe, wenn Sie hinterher mehr wissen als vorher — nicht nur einen Stempel im Heft.
1. Welche Tätigkeiten habe ich wirklich ausgeführt?
Liste am Ende des Tages: Was habe ich selbst gemacht, was nur beobachtet? Wer drei Tage nur kopiert hat, braucht ein zweites Praktikum an anderer Stelle — nicht dieselbe Enttäuschung noch einmal.
2. Wen habe ich gefragt?
Sprechen Sie mit Auszubildenden im zweiten und dritten Lehrjahr. Fragen Sie nach Prüfungsstress, typischen Konflikten und dem Verhältnis zur Ausbildungsleitung. Die Hochglanztour der Personalabteilung reicht selten.
3. Würde ich den Alltag in zwölf Monaten wiederholen?
Nicht: „War nett.“ Sondern: Schichtzeiten, Körperliche Belastung, Kundenkontakt, Bildschirmarbeit. Schreiben Sie die Antwort auf, solange der Geruch der Werkstatt oder des Büros noch frisch ist.
Nach dem Praktikum
Bringen Sie Notizen in die Ausbildungsberatung mit. Dann können wir Berufe streichen oder bestätigen — statt bei null zu beginnen.